ZDF- und ZDF/ARTE-Produktionen bei den New York Festivals ausgezeichnet

Mainz (ots) –

Mehrere Produktionen des ZDF und von ZDF/ARTE wurden am Dienstag, 12. Oktober 2021, bei den New York Festivals ausgezeichnet.

Mit einer Silver World Medal in der Kategorie Documentary wurde ZDF-Autorin Beate Frenkel für ihre „frontal“-Dokumentation „Die letzten Zeugen von Auschwitz – Mahner der Zukunft“ bei den New York Festivals 2021 ausgezeichnet. Der Film ist in der ZDFmediathek abrufbar.

In der Dokumentation kommen Zeitzeugen in Deutschland, in New York und in Thessaloniki zu Wort. Sie alle haben Auschwitz überlebt und beobachten sehr genau, wie es Rechtspopulisten in Europa gelingt, mit nationalistischen und antisemitischen Tönen Wähler zu gewinnen. Der Film begleitet Überlebende der zweiten und dritten Generation nach Auschwitz und ins nahegelegene Bedzin, wo sie nach Spuren ihrer Familien suchen.

Das ZDF zeigte den Film am 27. Januar 2020 im Rahmen eines Programmschwerpunkts anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz, des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, und des deutschen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Die Doku war zuletzt im Mai 2021 beim WorldFest Houston/Texas mit dem Gold Remi Award ausgezeichnet worden.

Bronze in der Kategorie „Entertainment Programm – Drama“ ging an den Dreiteiler „Unterleuten – Das zerrissene Dorf“ nach dem Bestseller „Unterleuten“ von Juli Zeh. Regisseur Matti Geschonneck erzählt die Geschichte des fiktiven Dorfes „Unterleuten“ in der brandenburgischen Provinz, in dem Wendegewinner und -verlierer, Ostalgiker, Kapitalisten, zugereiste Städter und Alteingesessene ein nicht ganz konfliktfreies Miteinander leben. Der Dreiteiler wurde erstmals im Frühjahr 2020 im ZDF ausgestrahlt.

„Terra X – Anthropozän: Das Zeitalter des Menschen“ wurde in der Kategorie Documentary – Climate Change and Sustainability ebenfalls mit der Bronze-Medaille ausgezeichnet. Die dreiteilige „Terra-X“-Reihe, die im März 2020 ausgestrahlt wurde, beschreibt, wie die Erde über Jahrmilliarden durch die Elemente Feuer, Wasser und Luft geformt wurde – bis der Mensch den Planeten innerhalb kürzester Zeit gravierend veränderte. Wissenschaftler sprechen daher heute vom Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen.

Zwei Koproduktionen der ZDF/ARTE-Redaktion Kultur und Musik erhielten Gold und Silber bei den New York Festivals.

Die Gold-Medaille ging an „Beethovens Neunte – Symphonie für die Welt“ von Christian Berger, der sich aus Anlass des 250. Geburtstages des Komponisten auf eine Reise rund um die Welt begibt und erzählt, wie die Musik eines tauben Genies auch Jahrhunderte später noch Menschen und Musiker überall auf der Welt berührt und begeistert. Ausstrahlungstermin auf ARTE war der 6. Juni 2021.

„Leftover Women“, wie der Dokumentarfilm „Chinas ungeliebte Frauen“ von Shosh Shlam und Hilla Medalia im Original heißt, werden Frauen genannt, die auf dem chinesischen Heiratsmarkt als „übriggeblieben“ abgestempelt werden – oder die sich wie die drei Protagonistinnen gegen das Stigma der „Shengnu“ wehren. Die internationale Koproduktion erhielt die Silber-Medaille. Ausstrahlung auf ARTE war am 10. Juni 2020.

Ansprechpartner: Thomas Stange, Telefon: 0172 – 6155 996;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, [email protected]

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/frontal und https://presseportal.zdf.de/presse/koproduktionen

Die letzten Zeugen von Auschwitz – Mahner der Zukunft in der ZDFmediathek:
https://zdf.de/politik/frontal/dokumentation-die-letzten-zeugen-von-auschwitz-102.html

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

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Quelle: ots

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