„WozUp“ für Kids und „Einsteins Mission to Mars“ – MDR kürt zwei Innovationssieger als Zukunftsformate

Leipzig (ots) –

Ein Nachrichtenformat mit Gaming-Avataren und ein interaktives Science-Fiction-Hörspiel, das an die beliebte KiKA-Serie „Schloss Einstein“ anknüpft und in dem die Zuhörenden selbst per Sprachsteuerung die Hauptrolle übernehmen – der Mitteldeutsche Rundfunk hat in seinem Innovationswettbewerb „MDR next“ zwei Sieger-Ideen gekürt, mit denen er künftig noch stärker Kinder und Jugendliche digital erreichen will.

Ein live-animierter Roboter-Avatar in Space-Optik als Anchorman einer Nachrichtensendung? Was für Erwachsene ungewöhnlich klingt, begeistert Kids für reale aktuelle Informationen und Fakten. So jedenfalls die Reaktionen im Testlauf für „WozUp“ – einer News-Idee des MDR im Gaming-Style. Das Konzept: Teens und Tweens finden klassische Nachrichten eher langweilig und meiden solche Formate. Bei „WozUp“ ist das anders, denn das Format geht auf die Sehgewohnheiten der jungen Zielgruppe ein und kombiniert Gaming-Elemente mit realen Nachrichteninhalten. Auf diese Weise können sorgfältig recherchierte Informationen und Fakten auch Kinder und Jugendliche erreichen, die sich bislang wenig oder gar nicht dafür interessiert haben. Die gemeinsame Idee für „WozUp“ stammt von Anke Lindemann (Redaktion Kinder und Familie) und Jana Cebulla (Hauptredaktion Junge Angebote).

Der zweite MDR-Innovationssieger 2021 heißt „Einsteins Mission to Mars“. Das interaktive Science-Fiction-Hörspiel setzt bei der beliebten und erfolgreichen TV-Kinderserie „Schloss Einstein“ an (produziert vom MDR für KiKA). Die Idee: Kids übernehmen in einem interaktiven Hörspiel selbst die Hauptrolle. Per Smart Speaker entscheiden sie, wie das Storytelling für sie weitergeht, und lüften das mysteriöse Geheimnis hinter einer Marsexpedition. Via Insta-Story wurde die große „Schloss-Einstein“-Community nach Wünschen befragt und für den Prototyp aktiv eingebunden. Entstanden ist ein spannendes Hörspiel mit Suchtpotenzial – so die ersten Kommentare im Test. Das neue MDR-Angebot soll 13-17-Jährige ansprechen, also genau die Altersgruppe zwischen KIKA und funk, dem Jugendangebot von ARD/ZDF. Die Idee dafür hatten Nicole Schneider und Florian Friedrich (beide Redaktion Kinder und Familie).

Beide Sieger-Ideen setzten sich am 9. September im Finale des internen MDR-Innovationsprogramms „MDR next“ durch und sollen nun in den nächsten Monaten zu digitalen Programmangeboten des MDR für jüngere Zielgruppen weiterentwickelt werden.

Karola Wille, MDR-Intendantin:

„Wenn wir als Medienhaus auch in Zukunft relevant sein wollen, müssen wir den Medienwandel aktiv mitgestalten, noch digitaler und jünger werden. Wir wollen ein ‚MDR für alle‘ sein – also auch für jüngere Zielgruppen oder Familien, die wir bislang noch zu wenig erreichen. Der MDR ist längst multimedial, aber um die digitale Transformation erfolgreich zu bewältigen, braucht es Innovationkraft. Mit unserem Innovationsmotor ‚MDR next‘ setzen wir seit 2019 systematisch und nachhaltig auf die enorme Kreativität aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in vier Staffeln schon mehr als 120 digitale Projekt-Vorschläge eingereicht haben.“

Zu den Gewinner-Ideen der vergangenen Jahre gehören unter anderem der bundesweit erste Mitmach-Podcast „Deine & Meinung“ von MDR-Sputnik (https://www.presseportal.de/pm/7880/4727898) sowie die kürzlich für den Grimme-Preis nominierte MDR-Streamingserie „2 Minuten“, die sehr erfolgreich in der ARD-Mediathek gelaufen ist.

(https://www.mdr.de/kultur/kino-und-film/leipziger-webserie-zwei-minuten-100.html)

Beim Ideenförderprogramm „MDR next“ können alle Mitarbeitenden des MDR aus allen Redaktionen und Bereichen konkrete Konzeptideen für neue digitale Formate vorstellen und gemeinsam mit dem „MDR next“-Team bis zu einem Prototyp weiterentwickeln. Am Ende eines jeden Innovationswettbewerbs treten die besten Ideen beim sogenannten internen „Pitchday“ gegeneinander an. Eine Fach-Jury und das Publikum küren gemeinsam die zwei Gewinner-Ideen. Der Pitchday am 9.9.2021 war der Abschluss der bislang vierten „MDR next“-Staffel.

Hinweise:

– Auf Wunsch stellen wir interessierten Journalistinnen und Journalisten gern Kontakt zu den Macherinnen und Machern von „MDR next“ her.
– Außerdem bieten wir Ihnen ab 11.9. auch einen Zusammenschnitt des MDR-Pitchdays an.
– Weitere honorarfreie Fotos finden Sie bei www.ardfoto.de unter dem Stichwort „pitchday“.

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information
Tel.: (0341) 3 00 6455,
E-Mail: [email protected]
Twitter: @MDRpresse
Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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