WissenHoch2 in 3sat: „Orgasmus – das höchste der Gefühle“ und „scobel – Sex als Ressource“ / Wissenschaftsdoku und Gesprächssendung

Mainz (ots) –

Donnerstag, 10. Juni 2021, ab 20.15 Uhr
Erstausstrahlungen

Der Orgasmus wird mystifiziert, tabuisiert und von einigen niemals erreicht. Ein Orgasmus tut gut – aber warum? Was passiert im Körper beim sexuellen Höhepunkt, was hilft, wenn er ausbleibt? Die Wissenschaftsdokumentation „Orgasmus – das höchste der Gefühle“ von Kristina Forbat und Denise Dismer beschäftigt sich am Donnerstag, 10. Juni 2021, ab 20.15 Uhr, mit dem Thema und zeigt neue Wege auf für einen offenen, ungezwungenen Umgang mit der schönsten und intensivsten Regung des Körpers. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert 3sat-Moderator Gert Scobel mit seinen Gästen in „scobel – Sex als Ressource“ unter anderem über die Auswirkungen von sexuellen Freiheiten wie sie heute gelebt werden. der sexuellen Freiheiten. Beide Sendungen sind ab Sendedatum fünf Jahre lang in der 3satMediathek abrufbar.

Orgasmen gelten als gesundheitsförderlich und sollen Krankheiten vorbeugen. Studien zeigen, dass sich bei Mann und Frau nach dem Orgasmus eine erhöhte Anzahl von Immunglobulinen in Blut und Speichel nachweisen lässt, zudem bewirkt das Hormon Oxytocin eine tiefere Entspannung, was die Regeneration des Körpers erhöht. Und umgekehrt? Gibt es einen Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness, gesteigerter Erregbarkeit und häufigeren oder intensiveren Orgasmen? Vom neuronalen Feuerwerk im Gehirn bis zu den evolutionsbiologischen Ursprüngen des Orgasmus-Reflexes bei weiblichen Säugetieren klären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Dokumentation über Sinn und Wirkungskraft vom Orgasmus im menschlichen Körper auf. So forscht beispielsweise an der Universität Wien die Evolutionsbiologin Prof. Mihaela Pavlicev zum Sinn des weiblichen Orgasmus: „Einerseits ist er für den Fortpflanzungserfolg nicht erforderlich, und andererseits ist der Orgasmus-Reflex zu komplex, um bloß ein evolutionärer Unfall zu sein.“

Im Anschluss folgt im Rahmen von „WissenHoch2“ die Sendung „scobel – Sex als Ressource“. Sex ist so wichtig wie Essen oder Atmen, doch diese wichtige Ressource wurde geregelt, tabuisiert und streng limitiert. Lange war Sex eine Ressource, die vor allem Männern garantiert wurde. Das ist vorbei: Die Frauenbewegung und der Zugang zur sicheren Empfängnisverhütung haben lange geltende Grenzen gesprengt. Doch ist Sex mit den neuen Freiheiten besser geworden? Wie gut kennen Männer und Frauen ihren eigenen Körper und den der jeweiligen Geschlechtspartnerinnen und Geschlechtspartner tatsächlich? Oder geht es in Wahrheit auch in der „freien“ Leistungsgesellschaft wieder nur um Quantität – mehr Partnerinnen oder Partner, mehr Experimente, mehr Orgasmen? Über diese Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen – der dänischen Psychologin und Sexologin Ann-Marlene Henning, der Soziologin Andrea Newerla, die unter anderem zu Liebe und Sexualität in Corona-Zeiten forscht, sowie dem Urologen, Andrologen und Sportmediziner Frank Sommer. Sommer erhielt 2005 die weltweit erste Professur für Männergesundheit in Deutschland und ist einer der Experten in der Wissenschaftsdokumentation „Orgasmus – das höchste der Gefühle“ um 20.15 Uhr.

„WissenHoch2“ – ein Thema, zwei Formate: Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante wissenschaftliche Fragen, um 21.00 Uhr diskutiert Gert Scobel zum gleichen Thema mit einem interdisziplinären Team von Expertinnen und Experten.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, [email protected]

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wh2

Die Dokumentation sowie ein Beitrag aus „scobel“ als Video-Stream: https://kurz.zdf.de/kktr/

Auf Gert Scobels Youtube-Kanal „Scobel“ (https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=bxjmVolKEhE&list=PLuX0UtSEcxP_7lyhvijG2evcsTOxtJvOH&index=2) ist bereits jetzt ein ausführliches Gespräch mit Ann-Marlene Henning über das „Wundermittel Sex“ zu finden.

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Quelle: ots

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