Timon Karl Kaleyta mit dem 3sat-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur ausgezeichnet

Mainz (ots) –

Für seinen Text „Mein Freund am See“ erhielt Timon Karl Kaleyta am Sonntag, 20. Juni 2021, den mit 7.500 Euro dotierten 3sat-Preis bei den 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur, die vom 16. bis zum 20. Juni 2021 in Klagenfurt stattfanden.

Kaleytas Text, so Jurymitglied Michael Wiederstein, verlässt sich auf den von Mitjuror Klaus Kastberger so wunderbar charakterisierten „Sendung mit der Maus“-Ton für die inneren Monologe. Er lässt den Ich-Erzähler ganz im Stil eines J.D. Salinger allein durch die eigene Inbezugsetzung zum Gegenüber erkennbar werden. „Schon als es in ‚Mein Freund am See‘ von Timon Karl Kaleyta ums Ablegen geht, merken wir, mit dieser DDR-Mahagoni-Nussschale stimmt etwas nicht. Und mit dem Erzähler, der da vor sich hin fabuliert, stimmt auch etwas nicht“, so Wiederstein weiter.

Timon Karl Kaleyta, 1980 in Bochum geboren, studierte Germanistik, Medienwissenschaft und Soziologie in Bochum, Madrid und Düsseldorf. Er ist Gründer des Instituts für Zeitgenossenschaft IFZ, mit dem er das Kompendium „Die 100 wichtigsten Dinge“ herausbrachte. Seit 2015 ist er Kolumnist (FAS), Drehbuchautor (jerks.) und Ehemann einer erfolgreichen Kunsthändlerin in Berlin.

Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis ging 2021 an Nava Ebrahimi, Dana Vowinckel wurde mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet, Nacati Öziri mit dem KELAG-Preis. Das Publikum stimmte beim BKS-Bank-Preis ebenfalls für Nacati Öziri.

Bei den diesjährigen 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt waren 14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in das Rennen um die begehrten literarischen Auszeichnungen gegangen. Die Texte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – ein unveröffentlichter Prosatext mit einer Leselänge von maximal 25 Minuten – wurden vorab aufgezeichnet und eingespielt. Bei der anschließenden Diskussion der Jury, die im ORF-Landesstudio Klagenfurt versammelt war und zu der die Vorsitzende Insa Wilke, Klaus Kastberger, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler, Michael Wiederstein, Mara Delius und Vea Kaiser gehörte, wurden die Autorinnen und Autoren zugeschaltet.

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Quelle: ots

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