Neue Reihe: SWR Web-Doku „Was ist gut an …“

Baden-Baden (ots) –

„Was ist gut an …“ trainiert positives Denken: Diese neue vierteilige SWR Dokureihe betrachtet negativ besetzte Themen aus einer anderen Perspektive und vermittelt Wissen auf innovative Art. Starke Protagonist:innen mit außergewöhnlichen Geschichten treffen dabei auf jüngste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung. Die Folgen eins und zwei beleuchten neue Heilchancen durch Drogen und Gentechnik. Folge drei fragt nach dem Tod als Teil eines selbstbestimmten Lebens und Folge vier nach den positiven Effekten des Scheiterns. Alle 30-minütigen Folgen von „Was ist gut an …“ stehen ab 7. Oktober 2021 fünf Jahre lang in der ARD Mediathek und im SWR Youtube Kanal online. Ab 9. Oktober wird die vierteilige Dokureihe samstags jeweils um 16 Uhr im Ersten auf dem Sendeplatz „W wie Wissen Spezial“ ausgestrahlt.

Folge 1: „Was ist gut an … Drogen?“

Karin ist 80 Jahre alt und will endlich ihre therapieresistente Depression loswerden, die sie schon seit ihrer Kindheit begleitet. In einer Berliner Praxis, die Therapien mit Psychedelika anbietet, will sie nun Ketamin einnehmen. Bekannt als Partydroge, gilt Ketamin seit Kurzem vielen Mediziner:innen und Patient:innen als Hoffnungsträger bei der Behandlung von Depressionen. „Was ist gut an…“ begleitet Karin bei ihrem Experiment. Wird ihr die Droge helfen, ihre Traurigkeit zu besiegen?

Folge 2: „Was ist gut an … Gentechnik?“

Gentechnik hat einen schlechten Ruf. Aber bietet sie nicht auch neue Chancen? Emilia ist gerade mal sechs Wochen alt und leidet an Spinaler Muskelatrophie, einer bisher tödlichen Erbkrankheit, bei der Nervenzellen im Rückenmark so beschädigt sind, dass sich die Betroffenen immer weniger bewegen können. Doch seit einem Jahr ist in Deutschland eine Gentherapie zugelassen, die den Krankheitsverlauf abbremsen, manchmal sogar stoppen kann. Ein Filmteam begleitet die kleine Familie und erlebt mit, wie die Ärzte versuchen, Emilias Leben zu retten.

Folge 3: „Was ist gut an … Sterben?“

Die Endlichkeit des Lebens macht vielen Menschen Angst. Und doch kann der Tod auch Gutes bringen – wie bei Astrid ein Ende ihrer Leukämie, wegen der sie ihr bisheriges aufregendes Leben jäh hinter sich lassen musste. Mit Mitte 50 plant sie nun ihren Tod, denn sie will selbstbestimmt sterben. Das Kamerateam begleitet Astrid durch ihre letzten Tage und fragt, wie die Gesellschaft mit diesem Tabu-Thema umgeht. Sollte ein selbstbestimmter Tod nicht allen Menschen gesetzlich möglich sein?

Folge 4: „Was ist gut an … Scheitern?“

Scheitern will niemand, doch jeder kennt es. Und vielleicht kann man auch Positives daraus ziehen? Das „Was ist gut an…“-Team begleitet den 31-jährigen Martin zu seinem Prozess. Er ist im großen Stil gescheitert – und selbst schuld daran. Martin Frost alias „TheOne“ hat im Darknet vier Jahre lang einen Online-Marktplatz betrieben, auf dem vor allem Drogen verkauft wurden. Er verdiente dabei rund 7 Millionen Euro in Bitcoin – bis er 2019 verhaftet wurde. Jetzt drohen ihm bis zu 15 Jahre Gefängnis und er hat mehrere hunderttausend Euro Schulden. Wie wird er das Gerichtsurteil aufnehmen? Und wie geht er mit seinem Scheitern um?

Links:

„Was ist gut an …“ in der ARD-Mediathek (https://www.ardmediathek.de/) auf: https://www.ardmediathek.de/sendung/was-ist-gut-an/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9zZGIvc3RJZC8xMzY1/

Fotos über http://www.ARD-foto.de/ (http://www.ard-foto.de/)

Informationen auf der Presseseite: http://swr.li/swr-doku-was-ist-gut-an

Pressekontakt:
Grit Krüger, Telefon 07221 929 22285, [email protected]://x.swr.de/s/vernetztnewsletter
Original-Content von: ARD Mediathek, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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