MDR-Engagement bei DOK Leipzig

Leipzig (ots) –

Auch 2021 ist der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) exklusiver Medienpartner des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm und lenkt damit erneut die Aufmerksamkeit auf die gesellschaftlich hochrelevante und vielseitige Dokumentarfilmkultur.

Neu ins Leben gerufen hat der MDR in diesem Jahr das Programmevent MDR DOK around the clock, bei der in Zusammenarbeit mit DOK Leipzig dem Dokumentarfilm vor Ort, linear und digital eine breitere Plattform geboten wird. Am Mittwoch, 27. Oktober, zeigt der MDR 24 Stunden, rund um die Uhr erstklassige Dokumentarfilme im Kino, im TV sowie in der ARD Mediathek und wirft damit ein Schlaglicht auf das Genre, die Region Mitteldeutschland und auf Osteuropa. Darunter sind zahlreiche Filmpreisgewinner, unter anderem der streitbare Film „Lord of the Toys“ (Goldene Taube 2020), „A New Shift“ (MDR-Filmpreis 2020) und Alexander Nanaus Oscar-nominierter und vielfach ausgezeichneter Dok-Thriller „Collective“. Erstmalig werden DOK-Leipzig-Macherinnen und -Macher die Filme exklusiv für das Publikum einordnen und ihre Favoriten empfehlen.

Eröffnet wird MDR DOK around the clock mit einer Weltpremiere: Beim Special Screening am 27. Oktober, um 19.30 Uhr, im Leipziger Hauptbahnhof läuft die MDR-Koproduktion „The Cars We Drove Into Capitalism“ von Boris Missirkov und Georgi Bogdanov. Der Film erzählt mit liebe- und humorvollem Blick von der ganz besonderen Beziehung der Autobesitzer in der DDR und den ehemaligen Ostblockstaaten zu ihren Fahrzeugen.Im Anschluss übernimmt das MDR-Fernsehen für eine lange Dokumentarfilmnacht und übergibt um 6.00 Uhr früh in die ARD Mediathek. Das gesamte Paket mit mehr als 15 Filmen ist ab 27. Oktober in der ARD Mediathek abrufbar.

Weiteres MDR-Engagement im Rahmen des DOK Leipzig-Festivals

Starke Akzente für das Fachpublikum setzt der MDR mit der ARD-Programmwerkstatt zur Zukunft dokumentarischer Produktionen sowie dem ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb. Die ARD-Programmwerkstatt als Forum für Diskussionen und Ideenaustausch bietet 2021 bereits zum sechsten Mal Raum für persönliche Begegnungen zwischen den Produzierenden dokumentarischer Formate und Programmverantwortlichen der ARD.

Die fünf Shortlist-Kandidaten des ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs werden ihre Konzepte für ein 90-minütiges Filmprojekt für Das Erste am 27. Oktober in Leipzig präsentieren. Eine Jury – bestehend aus programmverantwortlichen Redakteurinnen und Redakteuren der ARD – wählt noch am selben Abend den Gewinner bzw. die Gewinnerin aus.

Wie in jedem Jahr stiftet der MDR auch 2021 zwei Preise: zum einen die mit 10.000 Euro dotierte „Goldene Taube“ in der Kategorie „Internationaler Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm“, den Hauptpreis des Festivals; zum anderen den mit 3.000 Euro dotierten MDR-Preis „Bester Osteuropäischer Film“. Neu und hochkarätig besetzt ist in diesem Jahr die Fachjury für den MDR-Filmpreis. Den Vorsitz hat Regisseur Alexander Nanau aus Bukarest, der im Frühjahr mit „Collective“ gleich zweifach für den Oscar nominiert war. Beide Preise werden am 30. Oktober verliehen.

Zudem widmen sich auch die MDR-Angebote im Netz, im Radio und MDR-Fernsehen dem Festival. So wird MDR KULTUR in einem „DOK Leipzig Spezial“ (ab 23. Oktober in der ARD Mediathek, am 29. Oktober im MDR-Fernsehen) fünf ausgewählte Dokumentar- und Animationsfilme aus dem aktuellen Festivalprogramm vorstellen, die sich mit dem Themenfeld Flucht, Exil, Migration und Heimat beschäftigen. Außerdem sind Filmgespräche, Filmvorstellungen, ein artour-Spezial sowie ein Podcast zur mitteldeutschen Filmszene geplant.

Bei MDR SACHSEN – Das Sachsenradio widmet sich unter anderem das Kulturmagazin „Aufgefallen“ am 25. Oktober, ab 20.00 Uhr der Eröffnung des Festivals und blickt am 1. November auf die Festival-Woche zurück.

Die MDR-Animationsfilmnacht präsentiert am Freitag, 29. Oktober, 13 aktuelle Kurzfilme aus Mitteldeutschland – unter anderem „Die Tochter“ von Falk Schuster und Jonas Riemers „Der übers Meer kam“. Der Film – beim International Filmmaker Festival 2020 in New York mit dem „Best Animation Award“ ausgezeichnet – erzählt die Geschichte eines DDR-Flüchtlings, der zum Neu-Rechten wird.

DOK Leipzig ist eines der renommiertesten Dokumentarfilm-Festivals in Europa und findet vom 25. bis 31. Oktober 2021 statt. Im offiziellen Programm der 64. Festivalausgabe laufen zudem mit „Cars We Drove Into Capitalism“ und „Die Odyssee“ zwei Filme mit MDR-Beteiligung.

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Quelle: ots

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