Fragen an meine Familie: Zwei Dokumentarfilme im ZDF / Start mit „Mein Opa, Karin und ich“

Mainz (ots) – Mit „Mein Opa, Karin und ich“ und „Der Krieg in mir“ präsentiert die ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel zwei Dokumentarfilme über sehr unterschiedliche Familienchroniken, die doch vieles gemeinsam haben: Sie brechen das Schweigen, decken Verborgenes auf und helfen zu verstehen. Beide Filme sind ab Sonntag, 25. April 2021, in der ZDFmediathek abrufbar. Im TV ist „Mein Opa, Karin und ich“ am Montag, 26. April 2021, 0.35 Uhr, zu sehen. „Der Krieg in mir“ folgt am Montag, 3. Mai 2021, 0.30 Uhr.

Mit „Mein Opa, Karin und ich“ gewährt Regisseur Moritz Springer einen intimen Einblick in die Lebenswelt von drei Generationen: seiner eigenen Familie. Ganz nebenbei wird ein Stück bundesdeutsche Geschichte erzählt: von der Mutter, die sich früh gegen das Leben ihrer Eltern auflehnte und sich – zur 78er-Generation gehörend – ihre eigene Welt bauen wollte, sowie vom Enkel, der die SS-Vergangenheit des Opas hinterfragt. Sprenger macht auch sich selbst zum Thema: Er wächst mit WGs, Kinderladen und antiautoritärer Erziehung auf und sucht dann sein ganz eigenes Lebenskonzept fern seiner Eltern. Er spannt einen weiten Bogen von der Psychologie familiärer Abgrenzung und Emanzipation hin zum Versuch, durch die Konfrontation mit Großeltern und Eltern am Ende auch die eigenen Verletzungen annehmen zu können.

„Wie viel Soldat steckt noch in mir?“, fragt sich Filmemacher Sebastian Heinzel, als er erfährt, dass sein Großvater im Zweiten Weltkrieg in Russland gekämpft hat. Opa Hans erwähnte diesen Einsatz bis zu seinem Tod mit keinem Wort. Sebastian Heinzel reist in seinem Film „Der Krieg in mir“ dorthin, wo sein Großvater stationiert war. Dabei stößt er auf ungeahnte Verbindungen zu seinem eigenen Leben und seinen Kriegsträumen, die ihn seit Jahren verfolgen. Auf seiner Spurensuche begegnet er betagten Kriegsüberlebenden und einer jungen Generation in Belarus, Epigenetik-Forscherinnen und Trauma-Therapeuten. Und er findet eine neue Nähe zu seinem Vater.

Das ZDF sendet „Der Krieg in mir“ anlässlich des 76. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa.

Ansprechpartnerin: Cordelia Gramm, Telefon: 06131 – 70-12145;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, [email protected]

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/meinopakarinundich sowie https://presseportal.zdf.de/presse/derkrieginmir

Beide Filme stehen akkreditierten Journalistinnen und Journalisten zur Ansicht im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Verfügung.

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/fragen-an-meine-familie/

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Quelle: ots

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