„Deutschlandklang“: MDR-Doku zum Tag der Einheit macht erstmals den Sound unseres Landes hörbar

Leipzig (ots) –

Der Pfiff einer Schiedsrichterin, das Schreien eines Babys oder das Staugeräusch auf einer Autobahn: Wie klingt Deutschland? Um diese Frage zu beantworten, hat der MDR ganz genau hingehört und sich erstmals deutschlandweit auf die Suche nach typischen Klängen, Sounds und Geräuschen begeben, um diese in eine einmalige musikalische Verpackung zu bringen – den „Deutschlandklang“. Die musikalisch-akustische Reise durch Deutschland begleiten Aufnahmen von MDR-Sinfonieorchester und MDR-Rundfunkchor. Die Doku zum Tag der Deutschen Einheit ist ab 1. Oktober (18.00 Uhr) in der ARD Mediathek abrufbar und zudem am 3. Oktober, um 22.00 Uhr im MDR-Fernsehen zu sehen und zu hören.

83 Millionen Menschen! Deutschland ist bunt und vielfältig – von den Bergen Bayerns bis zum Kap Arkona an der Ostsee. Unterschiedliche Natur, unterschiedliche Infrastruktur, unterschiedliche Traditionen und Lebensweisen. Aber: Wie klingt unser Land? Im wörtlichen und übertragenen Sinn. Das MDR-Team des Deutschlandklangs hat sich überall im Land auf die Suche nach typischen Klängen, Sounds und Geräuschen gemacht und die Menschen getroffen, die zu diesen Klängen gehören. Diese erklären, was der jeweilige Sound für sie bedeutet und warum er ihrer Meinung nach Teil der akustischen DNA des Landes ist. Eine textliche und grafische Verortung des jeweiligen Spiel- und Drehortes hilft den Zuschauerinnen und Zuschauern bei der Orientierung und spannt einen Handlungsbogen über ganz Deutschland.

Der Autobahnmeister auf der Autobahn in Nordrhein-Westfalen erzählt über die Klänge der vorbeirasenden oder im Stau stehenden Autos und erklärt, ob und warum die Autobahn „typisch deutsch“ ist. Der bayerische Fußball-Schiedsrichter erzählt über die verschiedenen Pfiffe seiner Pfeife, der jeweiligen Bedeutung und was es für ihn persönlich bedeutet, mit seinen Entscheidungen die Stimmung der Zuschauerinnen und Zuschauer für die nächsten Tage zu beeinflussen. Eine junge Musical-Darstellerin beschreibt, was das Geräusch des sich öffnenden oder schließenden Theatervorhangs mit ihr macht und was die Faszination Theater im „Theaterland Deutschland“ bis heute bedeutet. Mit der Hebamme im hessischen Fulda schließlich erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer eine Geburt und die ersten ganz besonderen Schreie des Säuglings in seinem Leben.

Zum Klang Deutschlands gehört auch die reiche Musiklandschaft aus Orchestern und Chören. Deshalb bilden Musikaufnahmen von MDR-Sinfonieorchester und MDR-Rundfunkchor den Rahmen des Films von Thomas Reiche und Aris Bibudis (Kamera). So verbindet Musik die einzelnen Handlungen und Orte der Doku zu einem Bogen.

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MDR, Presse und Information, Alexander Hiller, Tel.: (0341) 3 00 64 72, E-Mail: [email protected], Twitter: @MDRpresse
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Quelle: ots

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