Barbara Collet / Bella Calabria – Mord inklusive

Buxtehude (ots) –

Barbara Collet – Bella Calabria- Mord inklusive

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind Besitzer einer ansehnlichen Olivenplantage, die guten Gewinn abwirft. Viel Arbeit steckt in diesem Stück Land. Generationen lang wurden die Bäume gepflegt und gehegt. Eines Morgens finden Sie Ihren Wachhund tot ausgestreckt hinter dem Zaun. Ein paar Tage später stellen Sie fest, dass der Wasserzulauf gekappt ist. Auch Ihre Autoreifen haben gelitten, sie wurden zerstochen. Kurz darauf geht der Geräteschuppen in Flammen auf. Die Bombe, die gerade explodierte, als Sie auf dem Weg zum Ersatzauto waren, hat Sie zufälligerweise nicht erwischt. Schnell finden Sie heraus, wer dahintersteckt. Die Botschaft, die Sie senden, ist diese: Sie geben auf. Das Leben Ihrer Familie ist Ihnen wichtiger.

Diese Geschichte ist kein Einzelfall.

Wie lebt es sich in einem Land, in dem sich seit geraumer Zeit eine kriminelle Vereinigung breit macht? Gesetz und Staat verhöhnt? Sich obendrein mit einer verlogenen Ideologie als schützender Ritter des eigenen Clans aufspielt und die nachrückende Generation in die Rolle devoter Befehlsempfänger drängt?

Die Rede ist von der ‚Ndrangheta.

Der Roman „Bella Calabria – Mord inklusive“ spielt in den achtziger Jahren des Landes, also in ihrer „Entstehungsphase“. Die schleichende Übernahme der Zivilgesellschaft durch das wachsende organisierte Verbrechen wurde unterschätzt, wenngleich bereits in dieser Phase viele Carabinieri tapfer unter Einsatz ihres Lebens für den Schutz der Bürger kämpften. Manchmal zahlten sie mit ihrem Leben.

An drei Personen des Romans wird – exemplarisch – die bedrückende Situation des einzelnen Individuums fokussiert:

Der Protagonist Antonio schlägt sich mit einem Familienkonflikt herum und bemüht sich verzweifelt um seinen eigenen Weg.

Der Chef des Klosters im Aspromonte, für eine gewisse Zeitspanne in den Süden versetzt, versucht die junge Generation auf den richtigen Pfad zu lenken.

Seine rechte Hand, ein Priester ohne Aussicht auf Glück, verfängt sich in den Netzen seiner Gegner.

Am Ende entsteht ein Bild, das die kulturelle Vielfalt und Schönheit des Landes widerspiegelt, aber auch seine Brutalität.

Kurze Zusammenfassung:

Antonio, Prior einer Karmeliter Bruderschaft in Südkalabrien, entdeckt dank seiner archäologischen Hobby Recherchen das lang gehütete Geheimnis seiner Familie. Mit seinem Freund David, einem Spezialisten für phönizische Kultur, stößt er auf einen sensationellen Fund, der – besonders im Zusammenhang mit der zufälligen Freilegung einer der ältesten Synagogen des Landes – eine politische Dimension gewinnt: Kalabrien sei griechisch, so lautet die offizielle Lesart der staatlichen Institution. Antonio sieht sich mit den Intrigen des Denkmalschutzes und einem von Rom entsandten Vertreter des Opus Dei konfrontiert. Der römische Priester soll das Terrain sondieren. Und so beobachtet der Spanier akatholische Prozesse mit Argusaugen. Im Blick hat der Orden auch ein Kloster im Aspromonte, das sich als Zwischenstation für seine Schwarzgelder eignet. Hier findet der römische Abgesandte zwar einen Ansatz, der ihm zur Machtübernahme verhelfen könnte. Allerdings hat er nicht mit der Präsenz der ‚Ndrangheta gerechnet. Ohne etwas zu verraten: Das Ende entspricht kalabresischen Gepflogenheiten.

key words: ‚Ndrangheta, Opus Dei/Vatikan, Ausgrabung/Archäologie, Antisemitismus (Synagoge)

ISBN Nummern:

978-3-347-37142-2 (Paperback)

978-3-347-37143-9 (Hardcover)

978-3-347-37144-6 (e-Book)

Verlag und Druck:

tredition GmbH

Halenreie 40-44

22359 Hamburg

Die Autorin, verheiratet mit einem französischen Ethno-Archäologen, erlebte die kalabresische Kultur seit 1985. Die am Widerstand der Mafia gescheiterten Projekte – Zielsetzung Arbeitsplatzbeschaffung – verliehen ihr einen profunden einen Einblick in das Land.

Pressekontakt:
Barbara Collet
[email protected]
017623440266
Original-Content von: Barbara Collet, Autorin, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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