Aus der Oper in Lausanne: ARTE zeigt am 30. Dezember Ralph Benatzkys „L’Auberge du Cheval blanc – Im weißen Rößl“ im Netz

Strasbourg (ots) –

Die digitale Opernspielzeit Saison ARTE Opera verabschiedet sich aus dem Jahr 2021 mit der Übertragung von Ralph Benatzkys Singspiel-Erfolg „Im weißen Rößl“ in der beliebten französischen Fassung von Paul Bonneau aus der Oper Lausanne. Zu sehen ist die Übertragung am 30. Dezember 2021 um 19.00 Uhr auf arte.tv/opera (https://www.arte.tv/de/videos/RC-016485/saison-arte-opera/). Es dirigiert Jean-Yves Ossonce in einer farbenprächtigen Inszenierung von Gilles Rico. Wie bei jeder Übertragung im Rahmen der Saison ARTE Opera wird die Produktion in sechs Sprachen untertitelt, ist europaweit abrufbar und steht anschließend im Replay zur Verfügung.

Donnerstag, 30. Dezember, um 19.00 Uhr auf arte.tv/opera

Ralph Benatzky: „L’Auberge du Cheval blanc“ – „Im weißen Rössl“ in Lausanne

Heiß geht’s her im Weißen Rössl am See: Ein Kaufmann aus Marseille reist mit seiner Tochter zum Sommerurlaub an und findet hier statt Ruhe und Frieden den Sohn seines größten Geschäftskonkurrenten. Auch zwischen Rösslwirtin Josepha und einem Stammgast sprühen die Funken – ganz zum Missfallen von Oberkellner Leopold, der selbst ein Auge auf seine Chefin geworfen hat. Guter Rat ist da teuer und kommt schließlich von hochherrschaftlicher Stelle…

Im Singspiel „Im weißen Rössl“ trifft urige Alpen-Folklore auf beschwingte Wiener Operette und das ausgelassene Berliner Revuetheater. Nach der Uraufführung 1930 in Berlin avancierte das Singspiel zum internationalen Erfolg. Die Nationalsozialisten setzten es auf die Liste der sogenannten „entarteten“ Kunst. Vor allem der Heimatfilmwelle der 1950er-Jahren verdankte das Stück seine große Renaissance auf der Kinoleinwand und in den Theatern – auch international: Die französische Adaption von Paul Bonneau wurde allein am Pariser Théâtre du Châtelet zwischen 1948 und 1968 mehr als 1700 Mal aufgeführt.

Mit: Fabienne Conrad (Josepha), Mathias Vidal (Leopold), Patrick Rocca (Napoléon Bistagne), Clémentine Bourgoin (Sylvabelle), Julien Dran (Me Guy Florès), Guillaume Paire (Célestin Cubisol), Rémi Ortega (Professor Hinzelmann), Patrick Lapp (Der Kaiser)

Inszenierung: Gilles Rico, Jean-Philippe Guilois (Assistent)

Bearbeitung: Paul Bonneau

Musikalische Leitung: Jean-Yves Ossonce

Orchester: Sinfonietta de Lausanne

Chor: Choeur de l’Opéra de Lausanne

Choreographie: Jean-Philippe Guilois

Libretto: Erik Charell, Hans Müller, Robert Gilbert

Aufgezeichnet am 21. Dezember 2021 in der Oper Lausanne.

Zum Stream: https://www.arte.tv/de/videos/100165-000-A/ralph-benatzky-l-auberge-du-cheval-blanc/

Vorschau 2022

Im neuen Jahr dürfen sich die ZuschauerInnen der Saison ARTE Opera dann auf eine mit Spannung erwartete Produktion aus Palermo freuen: Am Donnerstag, den 20. Januar 2022 inszeniert die Palermitanerin Emma Dante im Teatro Massimo unter der musikalischen Leitung von Omer Meir Wellber Giuseppe Verdis Les Vêpres siciliennes. Außerdem auf dem Programm: Walter Braunfels‘ Die Vögel in der deutschen Fassung aus der Opéra national du Rhin in Strasbourg. Es inszeniert der Amerikaner Ted Huffman; Aziz Shokhakimov dirigiert als neuer Musikdirektor des Orchestre philharmonique de Strasbourg.

Die Saison ARTE Opera

Seit 2018 bietet ARTE in Partnerschaft mit 21 führenden europäischen Opernhäusern und Festivals die eigens kuratierte digitale Opernspielzeit „Saison ARTE Opera“ an. Dabei können sich die ZuschauerInnen jeden Monat auf neue Produktionen freuen – europaweit frei abrufbar und dank der finanziellen Unterstützung durch das Programm „Kreatives Europa“ der Europäischen Union auch in englischer, polnischer, italienischer und spanischer Sprache untertitelt. Ziel des europäischen Projekts ist es, die künstlerische Vielfalt und Qualität der europäischen Opernszene zu präsentieren und an neue ZuschauerInnenkreise heranzutragen.

>> Zum gesamten Programm der Saison ARTE Opera 21/22 (https://www.arte.tv/sites/presse/files/arte-opera-2021-2022-de-x-klein.pdf)

Die Partner der Saison ARTE Opera sind:

Festival d’Aix-en-Provence (Aix-en-Provence), Dutch National Oper (Amsterdam), Gran Teatre del Liceu (Barcelona), Staatsoper Unter den Linden (Berlin), Théâtre Royal de la Monnaie (Brüssel), Semperoper (Dresden), Staatsoper Hamburg (Hamburg), Finnish National Opera (Helsinki), Opéra de Lausanne (Lausanne), Royal Opera House (London), Teatro Real (Madrid), Teatro alla Scala (Mailand), Bayerische Staatsoper (München), Teatro Massimo (Palermo), Opéra Comique de Paris (Paris), Opéra national de Paris (Paris), Czech National Opera (Prag), Opéra national du Rhin (Straßburg), Wexford Festival Opera (Wexford), Wiener Staatsoper (Wien), Opernhaus Zürich (Zürich).

Pressekontakt:
Romina Kunz | [email protected] | +33 3 90 14 20 67Presseportal: presse.arte.tv | Twitter: @ARTEpresse
Original-Content von: ARTE G.E.I.E., übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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