ARD ruft zum 10. Dokumentarfilm-Wettbewerb auf

Leipzig (ots) – Der „ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb“ geht in die 10. Runde: Auch 2021 wird ein kreatives und innovatives dokumentarisches Highlight für einen Sendeplatz im Ersten und zur Veröffentlichung in der ARD-Mediathek gesucht. Produzentinnen und Produzenten sind aufgerufen, ihre Konzepte und Ideen bis zum 15. Juli 2021 einzureichen.

Aus allen Einsendungen nominiert die Jury – bestehend aus programmverantwortlichen Vertretern der beteiligten Rundfunkanstalten unter Leitung des ARD-Chefredakteurs – fünf Projekte für das Finale. Die Produzenten dieser fünf Projekte werden bis spätestens 15. September eingeladen, um am 27. Oktober 2021 ihre Konzepte samt aussagekräftigem Trailer öffentlich – im Rahmen des Internationalen Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm – zu präsentieren. Die Jury entscheidet und verkündet noch am selben Abend, wer den „ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb“ gewinnt.

Filmprojekt mit gesellschaftlich relevantem Thema gesucht

Gesucht wird ein innovatives Filmprojekt, das

– ein politisch und gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift,
– einen klaren Bezug zu Deutschland hat und
– auch internationale Relevanz besitzen kann;
– herausragt durch tiefgründige Recherche, exklusive Zugänge und eine außergewöhnliche und kreative Handschrift.

Der Film sollte eine Länge von 90 Minuten haben.

Preisgeld von 250.000 Euro und Sendeplatz in „Das Erste“

Die beteiligten Sender der ARD-Initiative – neben dem MDR sind dies BR, NDR, SWR, WDR und rbb – ermöglichen die Realisierung des preisgekrönten Projekts durch die Übernahme von Produktionskosten in Höhe von bis zu 250.000 Euro; für darüber hinausgehende Herstellungskosten ist dem Konzept ein Finanzierungsplan beizufügen. Außerdem warten auf den Film ein Sendeplatz im Ersten Deutschen Fernsehen und eine Veröffentlichung in der ARD-Mediathek.

Aufgerufen sind TV-Produzenten mit Sitz in Deutschland. Einreichungen, die bereits einer oder mehreren ARD-Landesrundfunkanstalt(en) zur Prüfung vorgelegen haben, sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Das gehört in die Bewerbungsunterlagen

Produzentinnen und Produzenten sind gebeten, in einem aussagekräftigen Exposé ihre Idee zu entwickeln. Dies schließt ausdrücklich Fragen der filmischen Umsetzung, der Online- und Marketing-Strategie sowie der Finanzierung mit ein.

– Zu den Einreichungsunterlagen (ausschließlich im pdf-Format!) gehören:ausgefülltes Einreichformular (abrufbar unter: www.daserste.de/dokumentarfilm-wettbewerb),
– eine Logline, Synopsis (eine Seite),
– ein mindestens fünf Seiten umfassendes Exposé, das den hochwertigen Look und die dramaturgischen Strukturen erkennen lässt,
– eine Online- und Marketing-Strategie, die den Eventcharakter des Themas und des Films verdeutlicht (max. vier Seiten),
– eine Grobkalkulation und ggf. ein Finanzierungsplan (ein bis zwei Seiten)

Einreichfrist endet am 15. Juli 2021

Einreichungen und/oder Fragen zur Ausschreibung unter Nutzung des Betreffs „ARD-Dokumentarfilm-Wettbwerb_2021“ bitte bis spätestens 15. Juli 2021 senden an:

[email protected]

Siegerprojekt des 9. ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerbs voraussichtlich Anfang 2022 im Ersten

Tristan Chytroschek und Carsten Stormer von der a&o buero Filmproduktion GmbH Hamburg gingen mit ihrem Dokumentarfilmprojekt „Die Recyclinglüge“ als Gewinner aus dem 9. ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb hervor. Mit 69 eingereichten Projekten verzeichnete der Wettbewerb im vergangenen Jahr eine Rekordbeteiligung. „Die Recyclinglüge“ blickt auf die gigantischen Mengen an Plastikmüll vor allem in Ländern der so genannten „Dritten Welt“ und die Tricks der Recyclingindustrie. Zu sehen sein wird die Dokumentation voraussichtlich Anfang 2022 im Ersten und in der ARD-Mediathek.

www.daserste.de/dokumentarfilm-wettbewerb

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Quelle: ots

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